700 Jahre Klein Wiershausen
1303 - 2003

 

Grußwort der Realgemeinde Klein Wiershausen
Wilhelm Sohnrey

Die Realgemeinde freut sich mit Klein Wiershausen die 700-Jahrfeier begehen zu können. 700 Jahre sind eine kaum vorstellbare Zeit. Die Realgemeinde kann wahrscheinlich auch schon auf eine 450-jährige Vergangenheit zurückblicken. Im Jahre 1999 feierte das Forstamt Bramwald mit seinen 29 Betreuungsforsten das 450 jährige Bestehen. 1549 erließ Herzogin Elisabeth erstmals eine Forstordnung für den Bramwald und seine Bewirtschaftung. Da früher der Wald hauptsächlich als Viehweide diente, wurde schon bald damit begonnen, den Wald umzubauen. Mein Onkel W. Hasselmann sagte mir: „In Klein Wiershausen hat man das schlechte Land zu Ackerland gerodet und das gute u.a. im „Kriesteert“ am Groner Holz als Wald belassen,“ Dort ist der beste Boden von Klein Wiershausen. Die Klein Wiershäuser Realgemeinde verfügt über 30 Hektar Wald. Der Geschichte von Klein Wiershausen kann man entnehmen, dass im Jahr 1848 das Dorf aus 13 Grundstücken mit 76 Einwohnern bestand. Die 30 Hektar teilen sich heute auf nur 12 Mitglieder im Ort auf. Ob das 13. Grundstück der Rischenkrug war, und warum es keinen Anteil hatte, konnte man nicht in Erfahrung bringen. Aus dem Protokollbuch der politischen Gemeinde von Klein Wiershausen wurde ich gewahr, dass die Realgemeinde und die politische Gemeinde von 1900 bis zum Ende des 2. Weltkrieges zusammen verwaltet wurden.

Nun wünschen wir den Veranstaltern viel Erfolg und Spaß zum
700-Jährigen Bestehen.

Für den Vorstand
Wilhelm Sohnrey