Chronik von 2004
von Jens Hartwig

 

 

November - Dezember 2004
Die Schutzhütte am Thieplatz bekommt Mitte November die Dachziegel aufgelegt. Auf der glatten Holztreppe am Waggon stürzen bei Nässe 3 Personen die Treppe hinunter. Zum Glück entstehen keine ernsthaften Verletzungen, Prellungen sind aber auch schmerzhaft. Der Zustand Anfang Dezember ist nicht gut, eine dringende Verbesserung der Treppe ist nötig.

Josef Einhellig gibt auf der Ortsratssitzung bekannt, dass er sein Amt als Ortsbürgermeister und Ortsratmitglied zum 31.12.2004 niederlegt. Neue Ortsbürgermeisterin wird die bisherige Stellvertreterin Christel Sohnrey. Neuwahlen sind in zwei Jahren möglich.

Am 27.11.2004 findet der jährliche Weihnachtsbasar am und im Waggon statt.

Nur an einigen Tagen liegt im Dezember Schnee, der meist nach zwei Tagen schon wieder getaut ist. Am Sylvesterabend beginnt es pünktlich gegen Mitternacht zu regnen, was der Stimmung einigen Abbruch tut. Das Wetter ist für die Jahreszeit zu warm, Frost ist lange nicht in Sicht.

Oktober 2004
Am 02. Oktober werden die neuen Klein Wiershäuser Sportstätten eröffnet, die Boule Bahn und der Bolzplatz. Leider ist es ein kalter, feuchter, wenig sonniger Herbsttag. Der Bolzplatz ist nach drei Spielen eine Schlammgrube, da das Wasser nicht versickert. Zum Abschluss gibt es Bratwurst und Bier.

September 2004
Der Kirmeswagen der Klein Wiershäuser hat den 6. Platz von 19 Festwagen erreicht. Das Motto war: „Wir lieben es in Saus und Braus – und brauchen ein Gemeinschaftshaus“. Der Umzug bei Sonnenschein war der übliche Höhepunkt der Settmarshäuser Kirmes.

Im Baugebiet werden die Arbeiten für das dritte und vierte Haus aufgenommen.

August 2004
Am Montag, 02.08.2004 enden 40 Jahre Kneipengeschichte in Klein Wiershausen, die Kneipe ist geschlossen. Ein technischer Defekt in der Kühlanlage, die damit verbundenen Kosten und die wenigen Gäste lassen Herta den Entschluss etwas leichter fallen, die Kneipe zu schließen. Für die langen Jahre herzlichen Dank von allen.

Am Donnerstag, 12.08.2004, berichtet das Göttinger Tageblatt über die Schließung der Kneipe.

Der Sommer ist relativ kühl und man kommt sich vor wie im Herbst. Erst ab Ende Juli bessert sich das Wetter und etwa vom 22.07. bis zum 11.08. findet ein richtiger Sommer statt. Das Freibad in Settmarshausen wird auch von Bürgern aus Klein Wiershausen intensiv genutzt.

Die 11. Sitzung des Ortsrates wird am 18. August im Waggon abgehalten.

Josef Einhellig berichtet über eine Kontrolle der Bauaufsicht Göttingen wegen der Schutzhütte am Thie. Unsere Hütte sei nicht zu beanstanden. In der Sitzung wurde ebenfalls beschlossen, dass ein Antrag an die Gemeine gestellt wird, Klein Wiershausen in das Programm zur Dorferneuerung aufzunehmen. Außerdem werden Schneefangzäune für die Wegelange beantragt.

Am 20. August wird die Wippe auf dem Spielplatz aufgestellt. Detlev Müller ist für die Holzarbeiten, Hans-Georg Nolte für die Montage der Wippe zuständig. Die Kinder haben die neue Wippe gleich in Beschlag genommen und kräftig gewippt. Natürlich sind die ersten Kinder auch schon runter gefallen, zum Glück ohne Verletzungen.

Die Kommission zum Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ hat Klein Wiershausen besucht. Bei teilweise wolkenbruchartigen Regenfällen führte der Weg durch und um Klein Wiershausen herum. Die Kommission zeigte sich von der regen Teilnahme der Einwohner beeindruckt, trotz der schlechten Witterung. Nach einigen Wochen erhalten wir das Ergebnis: Klein Wiershausen hat den ersten Platz der Orte unter 780 Einwohner belegt.

Juni 2004
In der ersten Woche beginnen die Arbeiten am Thieplatz. An der Westseite wurden die Löcher für das Fundament gegraben und Leerrohre einbetoniert.

Am Freitag, 11. Juni wurde die von Peter Lapka entworfene Schutzhütte als Bausatz angeliefert. Die Aufstellung erfolgte am gleichen Tag mit kräftiger Hilfe von Detlef Müller. In die schon vorbereiteten Löcher des Fundamentes wurden die Stützpfeiler eingesetzt und einbetoniert. Am Samstag, 12.06.04, wurden weitere Arbeiten getätigt. Die Rückwand wurde installiert, große Teile der neuen Schutzhütte wurden schon erstmalig gestrichen.

Rechtzeitig zum Nachbarschaftsfest ist die Treppe an der Kirche wieder hergestellt. Neue Sandsteinstufen bieten ein wesentlich schöneres Bild als die verwitterten Stufen der Zeit davor. Das Nachbarschaftsfest am 26. und 27. Juni war im Jahr 2004 wesentlich kleiner und weniger umfangreich als die 700-Jahr Feier im Vorjahr. Der Aufbau am Freitag in Kälte und bei Regen hatte schon den einen oder anderen Bürger das Schlimmste befürchten lassen. Am Samstag schien die Sonne, es war warm und trocken. Nach dem erstmals ökumenischen Gottesdienst begann das Nachbarschaftsfest. Der Kaffee und gespendete Kuchen fand guten Absatz und die Kinder durften sich unter der Leitung von Christina Lapka und ihren Helfern auf dem Spielplatz über die Betonwand an der Treppe her machen. Sie wurde neu bemalt. Jetzt finden sich zahlreiche Unterwassermotive auf einem blau-grünlichen Untergrund. Die alte Bemalung von vor etwa 15 bis 20 Jahren ist nun verschwunden und durch eine neue ersetzt. Weitere Kinderspiele, eingerichtet in mehreren Stationen auf dem Spielplatz und der Boulebahn, rundeten den Nachmittag ab. Das Fest endet gegen 2 Uhr morgens. Am Sonntag gegen 12 Uhr beginnt der traditionelle Ausklang des Nachbarschaftsfestes.

Mai 2004
In der ersten Maiwoche begannen die Arbeiten zur Verbreiterung der Straße ins Neubaugebiet.

Auf der Ortsratsitzung am 12.05.wird die Planung für die Thie-Gestaltung vorgestellt. Peter Lapka hat den Entwurf einer kleinen Schutzhütte erstellt und es wurde beschlossen, den Thie und die Schutzhütte wie vorgeschlagen umzusetzen.

Am 13. Mai sind die Bauarbeiten zur Verbreiterung der Straße an der Boulebahn abgeschlossen, die Boulebahn ist wieder hergestellt und fast alle sind begeistert. Einige Leute die meckern sind allerdings immer zu finden, das ist leider nicht zu ändern. (Besonders diejenigen, die sich sonst nicht sehen lassen meckern jetzt rum)

Am 19. Mai hat vermutlich eine landwirtschaftliche Zugmaschine Flüssigkeit in der Wegelange verloren und damit die Straße von der Einmündung an der Dorfstraße bis zur Einmündung Lerchenfeld verunreinigt. Ein Motorradfahrer ist am Abend auf der glatten Straße mit seiner Maschine ausgerutscht, es entsteht nur geringer Schaden.

Am 22. Mai wird die Treppe an der Kirche abgebrochen.

März - April 2004
Auf der Immobilien-Ausstellung im Kaufpark wird auch das Baugebiet in Klein Wiershausen beworben, es sind noch 3 (von 9) Bauplätze frei. Bisher ist aber nur ein Haus gebaut.

Der Winter allgemein war eher mild, wenig Schnee, kein Vergleich zum Winter 2002/03.

Der erste Arbeitseinsatz im Jahr am 20. März auf dem Spielplatz. Trotz Regen und Temperaturen nur bei etwa 5° C treffen sich viele Helfer um den gröbsten Dreck einzusammeln, die Blech-Fensterläden am Waggon zu entfernen und ein neues Schaukelgerüst aufzubauen. Wegen der Witterung werden die anderen geplanten Arbeiten auf später verschoben.

Ende März wird der Abhang hinter dem Waggon mit Winkelelementen aus Beton befestigt, damit die Boulebahn in diese Richtung verbreitert werden kann.

Am Samstag, 10. April wurde wieder Holz für das Osterfeuer gesammelt. Am Ostersonntag beim Feuer gab es dieses Jahr keine Würstchen von den Jugendlichen des Ortes, sie hatten dazu „keine Lust“.

Januar - Februar 2004
Im Januar einige Tage mit Schnee, aber zu wenig, damit die Kinder Schlitten fahren können. Einige Tage mit Nachttemperaturen von unter -7° C.

Am 29. Januar fallen über Nacht endlich mal etwa 7 cm Schnee, sehr locker und die Temperatur ist knapp unter Null Grad. Auch am folgenden Tag schneit es noch etwas dazu. Schon am 31.01. steigen die Temperaturen auf fast 10° C an und der Schnee ist schneller geschmolzen als er gefallen ist.

Beim Fußballturnier der Freizeitmannschaften in Settmarshausen belegt das Team aus Klein Wiershausen den 5. Platz.

Am 22.02.04 treffen sich einige willige Menschen, Mitglieder des Ortsrates und der IG, um die Thieplatzgestaltung zu überdenken. Auch der Spielplatz, der Bouleplatz und der Bolzplatz im Neubaugebiet werden kurz besprochen. Weitere Pläne werden am Mittwoch, 25. Februar, bei Herta in der Kneipe gemacht.